Im Wesentlichen werden in zehn Gedichtbänden Themen zur Persönlichkeitsentwicklung und zur Förderung von Partnerschaftlichkeit bearbeitet. Diese Psycho-Poesie dient als Grundlage für unser poesie-therapeutisches Vorgehen.
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Der erste Teil der Gedichte stammt aus den Jahren 1968 bis 1970.
1972, 26 Jahre alt, gerade fertig geworden mit meinem Pädagogik-Studium, schrieb ich im Rückblick auf die Jahre 1968 bis 1970 - nur scheinbar schon ein wenig abgeklärt - in mein Tagebuch.
Der zweite Teil der Gedichte stammt aus den Jahren 2006 bis 2008. 40 Jahre später gelingt es mir schon eher, dem Anspruch zu genügen, mich am Unsinn zu orientieren.
Das Ernsthafte, Verzweifelte aus der krisengeschüttelten Adoleszenszeit ist zwar noch in mir. Daneben hat sich all den Jahren der Narr in mir mehr und mehr entfaltet.
Es fühlt sich gut und passend an, nicht mehr alles, vor allen Dingen nicht mehr sich selbst so tierisch ernst zu nehmen. Von allen Varianten der Sinnhaftigkeit sind mir Blödsinn, Schwachsinn, Unsinn und Hintersinn die liebsten.
C. G. Jung formulierte: "Der Schatten ist jene verhüllte, verdrängte, meist minderwertige und schuldhafte Persönlichkeit, welche mit ihren letzten Ausläufern bis ins Reich der tierischen Ahnen hinaufreicht und so den ganzen historischen Aspekt des Unbewussten umfasst." (Gesammelte Werke 9 II, Seite 281, Hrsg. Lilly Jung-Merker, Elisabeth Rüf und Leonie Zander, Olten 1971)
Zur Ganzwerdung ist es wichtig, sich seiner Schatten bewusst zu werden, der Schatten in der eigenen Biografie wie der Schatten seiner Herkunft.
Zur eigenen Biografie gehört Berufswahl und Berufsausübung. In den Bereich der Herkunft fällt die Berufstradition, in deren Paradigmen und Tabus, Normen und Strukturen man hinein sozialisiert wird.
Drei Berufsfelder, die es schon seit Urzeiten gibt und mit denen ich mich innerlich durch Ausbildung und Berufstätigkeit verbunden fühle, habe ich in den Jahren von 2003 bis 2007 auf ihre Schatten hin untersucht. Bei der Untersuchung der Berufs-Schatten von Priestern, Heilern und Lehrern wurde ich insgesamt von den Schatten unserer Kultur- und Zivilisationsgeschichte eingeholt. Diese Konfrontation mit den verwobenen Mustern der Berufsvergangenheiten erforderte einen bitter-satirischen Ton, bei dem einem Teil von mir nicht immer behaglich ist.
In diesem Band finden Sie eine Einführung in die Poesie-Therapie, wie wir sie praktizieren, in Form von Prosa- und Lyrik-Texten.
In diesem Band geht es im ersten Teil um Gefühlswelten von Liebe, Freude, Schuld, Scham und Angst, um den Stellenwert der Gefühle und darum, was passiert, wenn wir im Leben nicht lernen, angemessen mit Gefühlen umzugehen.
Im zweiten Teil geht es um Geschlechter-Sozialisation, um Männlichkeit und Weiblichkeit und deren Ausdrucksformen in unserer Gesellschaft.
Diese Themen sind noch lange nicht komplett erfasst.
Wir werden daran weiter arbeiten.
In diesem dritten Band mit Themen zur Poesie-Therapie geht es um
Förderliche Verhaltensweisen in Paarbeziehungen - wie in Beziehungen generell - haben wir der Überschaubarkeit wegen zu sieben Paarsäulen zusammengefasst.
In diesem Band finden Sie Gedichte zu den ersten drei Paarsäulen.
Es geht in diesem Band um die letzten vier der sieben Säulen liebevoller Paarbeziehungen, nämlich um
Eine transpersonale Psychotherapie ermöglicht Rat und Entwicklung suchenden Menschen eine Auseinandersetzung nicht nur mit existenziellen Themen wie Leben und Sterben, Verantwortung und Einsamkeit sondern auch mit Fragen, die über unser individuelles Sein hinaus weisen wie Tod und Wiedergeburt, Zweifel und Glauben, Isolation und Allverbundenheit, Seele und Gott.
Im vorliegenden Gedichtband werden diese "letzten Fragen" untersucht.
Entwicklungskrisen sind kein Ufos vom Mars, die unerwartet und unberechenbar unser Leben bedrohen. Auf Standard-Krisensituatiationen wie Geburt und Tod kann Frau und Mann sich - zumindest zu einem großen Teil - vorbereiten. Vorbereitung nicht gemeint als Planung, sondern im Sinne des Wortes als ein Sich-vorher-bereit-Machen. So kann man sich auf den Tod vorbereiten durch Sterbe-Bereitschaft. Wobei mit Sterbensbereitschaft, mit der Geburt Nummer zwölf, nicht ein resignatives Sich-drein-Finden in das unumgängliche Ende, sondern eine aktive Einbeziehung des Todes in das Leben gemeint ist - aber lesen Sie selbst.
Wir sind unserem Leben nicht nur ausgeliefert, sondern können es auch mitgestalten. Auch können wir darauf achten, ob wir die Chancen, die mit jedem Schritt in eine neue psycho-soziale Herausforderung verbunden sind, auch wirklich nutzen. Ob wir beispielsweise uns rechtzeitig und vollständig aus dem Elternhaus lösen und "auf Wanderschaft gehen", um den ersten Schritt ins Erwachsen-Werden zu vollenden - Geburt Nummer sechs.
Die zwölf Geburten des Menschen stellen eine Art Checkliste dar, anhand derer Sie überprüfen können, ob alles, was in Ihnen geboren sein könnte - manche Geburten sind ein wenig altersabhängig -, auch schon geboren ist.
