Wenn Sie mich fragten, was mich besonders im Leben geprägt hat, antwortete ich Ihnen gegenwärtig:
Von 1967 bis 1974 studierte ich Pädagogik, Psychologie und Soziologie an der Universität Hamburg und arbeitete dort als Assistent (Schwerpunkt: Forschungen zur Medien- und Kommunikationspädagogik und Hochschuldidaktik). Lehrbeauftragter (Projektstudiengang) und Filmemacher (Kameramann, Cutter, Regisseur).
1976 promovierte ich zum Dr. phil. in Pädagogik und Psychologie mit einem Thema aus der Hochschuldidaktik und schloss meine Lehrerausbildung mit dem zweiten Staatsexamen ab.
Seit dieser Zeit arbeitete ich als Dozent in der beruflichen Erwachsenenbildung am BFW Hamburg, dem norddeutschen Zentrum für berufliche Rehabilitation, davon etwa
Was meine Ausbildung für Einzel- und Gruppen-Coaching betrifft, begann 1979 eine fast siebenjährige Fortbildung in Themenzentrierter Interaktion, einem gruppentherapeutischen Verfahren nach Ruth Cohn, bei WILL-Europa mit ergänzenden Seminaren zur psychoanalytischen Neurosen- und Psychosenlehre.
Im selben Jahr startete meine erste dreijährige Einlassung auf psychische Wachstumsmöglichkeiten - so umschrieb ich damals meine Macken - in einer Gestalt-Therapie-Gruppe von Lutz Schwäbisch.
Mein Geist war mit angeleiteter Selbsterfahrung vollauf ausgelastet, teilweise überlastet. Deshalb suchte ich ergänzenden Rückhalt bei körperorientierten Verfahren wie Bioenergetik, Biodynamik, Rebirthing-Intensivatmung und Massagetechniken verschiedener Richtungen. So durften Körper und Geist, so gut es mit den Methoden von damals ging, sich miteinander entfalten.
Für meine Lehrtätigkeit mit Erwachsenen brauchte ich handfeste praktische Konzepte, um Grundlagen mündlicher Kommunikation erlebensnah zu fördern und Lehrpersonal-Fortbildung in Lern- und Kommunikations-Psychologie praxisnah zu gestalten. So startete 1988, unsere erste Tochter war fünf Jahre alt und die zweite gerade geboren, meine letztendlich fünfjährige Ausbildung in Rollenspielpädagogik, einer Sonderform des Psychodramas, einschließlich einer Weiterbildung zum Trainer und Supervisor in der Deutschen Gesellschaft für Rollenspielpädagogik (DGRP) bei Prof. Wolfram Mävers.
Vor dem Hintergrund dieser Selbst- und Ausbildungserfahrungen arbeite ich seit circa 20 Jahren parallel zur oben erwähnten Dozenten-Tätigkeit freiberuflich
Von 1995 an lehrte ich Konzepte komplexen Denkens für Management und Psychotherapie als Dozent am Institut für CoreDynamik®.
Aus dieser Arbeit und aus der Zusammenarbeit mit meiner 2005 verstorbenen ersten Frau Jeanette, die Gestaltpsychotherapeutin, Supervisorin und Lehrtherapeutin an mehreren Ausbildungs-Instituten war, entstanden einige gemeinsame Veröffentlichungen und ab 1995 das Verfahren der Szenisch-Dialogischen Gestaltarbeit als Synthese von Gestalttherapie und inzwischen zusammen mit Prof. Wolfram Mävers weiter entwickeltem Pädagogischem Rollenspiel.
Von 2006 an verwendete ich zunehmend Lyrikformen vom Kurzgedicht bis zur Ballade, um Situationen aus Coaching und Therapie aufzugreifen, exemplarisch zu verdichten und rückzumelden.
Meine Frau Karin verfasst - ermuntert durch meine Arbeit im dichterischen Ausdruck von psychotherapeutischen Themen - inzwischen eigene Gedichte und beäugt meine Texte kritisch und konstruktiv.
Anfang 2008 beendete ich meine Lehr- und Entwicklungstätigkeit am BFW-Hamburg, um mich zusammen mit meiner Frau Karin unserer Idee ganzheitlicher dialogischer Begleitung Gesundung suchender Menschen zu widmen.
Anfang 2008 begann ich mit einer Erweiterung meiner körpertherapeutischen Verfahren um die Methode der Visionären CranioSacral-Arbeit® nach Hugh Milne.
Ich erlerne diese hochkomplexe alternativmedizinische Methode zusammen mit meiner Frau.







